Real Pula Golf

Real Pula Golf

Als Pula Golf 1995 eröffnet wurde, war der Platz noch nicht übermäßig schwer zu spielen. Doch dann kam José Mariá Olazábal: Der unterzog den Platz einem Re-Design und ließ hier und da auch seine Tour-Erfahrungen einfließen. Dadurch hat sich der Turnierplatz – die European Tour war seitdem mit den Mallorca Classics mehrmals zu Gast – zu einem der längsten und anspruchsvollsten Layouts der Insel entwickelt. Insgesamt haben die gewachsenen sportlichen Herausforderungen dem weitgehend flachen Platz wirklich gut getan. Profi -verdächtig sind übrigens die Übungsanlagen: Die Driving-Range wird durch zwei große Putting-Greens und ein Chipping-Green ergänzt.

Club de Golf Canyamel

Club de Golf Canyamel

Die ersten Neun des Canyamel Golfplatzes ziehen sich durch teilweise sehr hügeliges Gelände, dazu passen die kräftig ondulierten Grüns. Kurios sind Löcher wie die 5, ein nur 110 Meter kurzes Par 3, das sich allerdings noch kürzer spielt, da es steil bergab geht. Oder die 18, denn das spektakuläre Schlussloch ist ein Par 3. Aber was für eines: Ein großer Baum und ein Bunker vor dem Grün machen den Abschluss der Runde noch einmal richtig schwer. Überhaupt, in Canyamel finden sich häufig mitten auf dem Fairway stehende Hindernisse, manchmal auch der besonderen Art: So sollte man auf Bahn 9 einem alten Haus aus dem Weg gehen, das mitten in der Drive-Landezone steht. Einfacher werden die zweiten Neun, da wird das Gelände flacher, und die Fairways sind meist deutlich breiter.

Capdepera Golf

Capdepera Golf

Capdepera Golf ist alleine schon wegen seines Restaurants Roca Viva einen Besuch wert. Der Platz selbst hat eigentlich nur eine Schwäche, und die ist, dass man auf den ersten Neun sportlich relativ unspektakulär durch die schöne Kulisse spielt. Man kann also ganz gut scoren, wären da nicht die drei Par-3-Löcher, die dank ihrer unterschiedlichen Längen und Windeinflüsse die richtige Schlägerwahl schwer machen. Allerdings haben es die Grüns schon zu Beginn der Runde in sich, denn kleine Wellen und teilweise auch mehrere Ebenen erschweren das Putten. Ab der zweiten Halbrunde wird es dann richtig interessant: Auf Bahn 10 heißt es »Do or Die«, denn das Grün des kurzen Par 4 kann auch mit dem Driver attackiert werden. Danach verlangen engere Fairways und hügeliges Gelände ein intelligentes Spiel-Management. Auf der letzten Bahn erwartet einen dann das beeindruckende Finale: Gleich nach dem Abschlag geht es über eine tiefe Schlucht, rechts kommt das seitliche Wasser von der Drive-Landezone bis hinter das Grün ins Spiel.