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Capdepera Golf ist alleine schon wegen seines Restaurants Roca Viva einen Besuch wert. Der Platz selbst hat eigentlich nur eine Schwäche, und die ist, dass man auf den ersten Neun sportlich relativ unspektakulär durch die schöne Kulisse spielt. Man kann also ganz gut scoren, wären da nicht die drei Par-3-Löcher, die dank ihrer unterschiedlichen Längen und Windeinflüsse die richtige Schlägerwahl schwer machen. Allerdings haben es die Grüns schon zu Beginn der Runde in sich, denn kleine Wellen und teilweise auch mehrere Ebenen erschweren das Putten. Ab der zweiten Halbrunde wird es dann richtig interessant: Auf Bahn 10 heißt es »Do or Die«, denn das Grün des kurzen Par 4 kann auch mit dem Driver attackiert werden. Danach verlangen engere Fairways und hügeliges Gelände ein intelligentes Spiel-Management. Auf der letzten Bahn erwartet einen dann das beeindruckende Finale: Gleich nach dem Abschlag geht es über eine tiefe Schlucht, rechts kommt das seitliche Wasser von der Drive-Landezone bis hinter das Grün ins Spiel.
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